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 Betreff des Beitrags: Dieter Bremer
BeitragVerfasst: Mo 14. Nov 2011, 11:18 
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Registriert: Mo 31. Okt 2011, 18:04
Beiträge: 4
spöckenkieker » Mo 14. Nov 2011, 09:27 hat geschrieben:

Da bei Allmystery schon wieder ein Mod damit droht Texte zu löschen, werde ich hier mal Dieter Bremers Umgang mit den Quellen demonstrieren.

Atombomben im Ramayana
http://www.allmystery.de/themen/uf35466 ... #id6817896
Zitat:
"Weil ich nun auch privat angeschrieben wurde, hier Textteile aus dem Ramayana, hier aus der Hugendubel-Ausgabe 2004.

Da sah der großmütige Wagenlenker des Königs der Götter, Matali, daß
kein Zeichen auf Ramas Sieg hinwies, und eilends sprach er zu ihm: „Warum
kämpfst du auch mit Ravana als kenntest du deine eigenen Kraft
nicht? Mach dem Kampf ein Ende und schieß Brahmas Waffe gegen ihn
ab! Die Götter haben es prophezeit, die Stunde seines Unterganges ist
gekommen.“


Hier lässt das Mahahbharata grüßen: Derselbe Wagenlenker, dieselbe besondere Waffe zeigt denselben Zusammenhang.

[…] sie vermochte Menschen, Elefanten, Pferde, Tore, Schlösser und
selbst Felsen zu spalten. Schrecklich anzusehen war sie, vom Blut zahlloser
Opfer und ihrem Fleisch besudelt, und sie war feurig wie ein Blitz und
gab einen donnernden Laut von sich. Die Massen löste sie auf, einen erdumspannenden
Weckruf erzeugte sie, sie zischte wie eine große Flamme und war außerordentlich furchtbar.
[…] Paläste brachen zusammen, zerfielen zu Staub wie die Wohnungen
der Himmlischen, die vom Himmel fallen, wenn sie die Gnade nicht mehr hält. […]
Gleich den Feuern zur Zeit der Weltvernichtung flammte der rauchlose
Brand, den Hanuman entzündet hatte, zum Himmel empor, […]
[…] und mit der Gewalt von tausend Sonnen verzehrte das Feuer Lanka
so vollständig, wie der wachsende Brand unter Donnergetöse das Weltei
spaltet.


Es ist nicht das erste Mal, dass ich diese Texte hier auf Allmystery einstelle. Stets wird das ignoriert, schnell etwas anderes gepostet, damit es ja in Vergessenheit gerät und Interessierte nicht mitlesen können.

Für Menschen, die offen sind für sinnvolle Interpretationen wird es wohl kaum glaubhaft sein, dass das gezückte Schwert oder ein Streitwagen "die Gewalt von tausend Sonnen" hat :? . "Feurig wie ein Blitz" (der schon bei Verdaguer das himmlische Atlantis spaltet) werden Felsen gespalten wie im Gilgamesch-Epos.

Zumindest für mich ist es offensichtlich, dass sich die Beschreibungen überall DESHALB wiederfiinden, weil überall vom selben Ereignis berichtet wird. Auch im Mahabharata. Die Profi-Übersetzung des Ramayana zeigt, das EvDs Übersetzung aus dem Mahabharata durchaus passt und eben nicht wie wieder mal von @spöckenkieke behauptet, verkehrt ist und etwas ganz anderes aussagt."


Darauf folgte mein Einwand, dass die Sätze nicht zusammengehören, sondern in verschiedenen Kapiteln des Ramayana zu finden sind.

Darauf Antwortete Bremer folgendermaßen:

Zitat:
"Der Einwand ist lächerlich! Alle Sätze gehören zusammen in das 54. Kapitel und stehen auf den Seiten 224 und 225. Es wird ein EINHEITLICHES Ereignis beschrieben, NICHTS ist hier aus verschiedenen Kapiteln zusammengesucht, wie Du es so gerne Andersdenkenden unterstellen willst ..."


Darauf antwortete ich:

Zitat:
Paläste brachen zusammen, zerfielen zu Staub wie die Wohnungen
der Himmlischen, die vom Himmel fallen, wenn sie die Gnade nicht mehr
hält.


Als Hanuman der Gott der Affen von Haus zu Haus sprang und sie anzündete mit seinem brennenden Schwanz.

Wo kommt hier eine Waffe zum Einsatz? Zumal wie verschont diese Waffe ein ganz bestimmtes Haus?
http://www.ramayana.pushpak.de/b5n049.html

Da sah der großmütige Wagenlenker des Königs der Götter, Matali, daß
kein Zeichen auf Ramas Sieg hinwies, und eilends sprach er zu ihm


http://www.ramayana.pushpak.de/b6n085.html

Buch 5,54
Bei der einen Stelle zündet der Affe Hanuman die Dächer von Häusern an, indem er seinen Schwanz in Pech hängt und ihn anzündet und so von Haus zu Haus springt.

Bei der anderen im Buch 6,110
Wird doch eindeutig ein Pfeil beschrieben. Beide Stellen erinnern nichtmal annährend an eine Atombombe. Und wir haben mal wieder zwei unabhängige und ganz unterschiedliche Teile aus dem Ramayana, also Cherrypicking at its best, wie wir ja schon vorher festgestellt haben. Also war mein Einwand nicht lächerlich, sondern begründet.


Jetzt fing Dieter Bremer an Gift und Galle zu spritzen und wieder schreibt er:
Zitat:
Und auf diese FAKTEN, die auf zwei Seiten des 54. Kapitels niedergeschrieben sind, zu einem Kontext gehören und nicht von irgendwo zusammengeklaubt sind


Zitat:
Typisch, @spöckenkieke kommt in Erklärungsnotstände, kann nicht verhindern, dass neutrale Mitleser hier ebenfalls die Atomexplosion erkennen und fängt deshalb an, mir Lügen vorzuwerfen.

Sein Pech ist allerdings, dass JEDER selbst nachlesen kann.

In der angegebenen Quelle (Ramayana, Hugendubel-Ausgabe 2004):

1.) ALLE Zitate von mir passen auf eine einzige DIN-A-6-Buchseite, konkret auf die Seiten 224 unten und 225 oben.

2.) Diese gehören ausschließlich zum 54. Kapitel des 5. Buches. Danach kommen noch weitere 14 Kapitel des 5. Buches, bevor das 6. Buch anfängt, mit dem @spöckenkieke hier vom Thema ablenken will.

Jeder kann also nachlesen, dass es @spöckenkieke ist, der mir hier unberechtigt Lügen vorwirft und in Wirklichkeit nur davon ablenken will, dass alle Hinweise auf den Atomwaffeneinsatz in einen Zusammenhang im 5. Buch des Ramayana stehen.

Es bleibt also dabei, dass alle von mir zitierten Hinweise auf die Atomwaffen in einem Zusammenhang im 5. Buch des Ramayana stehen und @spöckenkieke mit seiner Ansicht, es handle sich um einen Pfeil und von Atomexplosion erinnert dort nichts dran auf verlorenem Posten steht, wenn in Wirklichkeit Blitz, Donner, rauchloser Brand (denn die Atomexplosion als solche ist rauchlos, erst in der Folge wird Staub von der Erdoberfläche angesaugt) und die Kraft von 1000 Sonnen dort zitiert werden können.

Insofern ist seine Falschbehauptung, ich würde lügen, nur ein Ablenkungsmanöver.


Obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen und verlinkt hatte, behauptete Bremer, dass die Zitate nicht aus dem Zusammenhang gerissen wären. Selbst als ich die entsprechenden Seiten aus der Ausgabe welche Dieter Bremer so vehement als einzig wahre Quelle verteidigt hat (Ramayana: Die Geschichte vom Prinzen Rama, der schönen Sita und dem Grossen Affen Hanuman, Claudia Schmölders Hugendubel 2004) als JPG für jeden sichtbar in das Forum stellte und sich jetzt jeder vergewissern konnte, dass die Zitate nicht nur auf Seite 224-225 beschränkt waren, sondern die Brahmawaffe erst viel später im Buch vorkam nämlich auf Seite 272 und eine ganz andere Begebenheit im Ramayana beschreibt, antwortet Dieter Bremer mit:
Zitat:
Jeder kann es kaufen, in der Bibliothek ausleihen bzw. lesen oder per Fernleihe bestellen und sieht dann, dass @spöckenkieke mit dem Lügenvorwurf im Unrecht ist. Die gemäß Forenregeln notwendigen Angaben zur Quelle habe ich gemacht.


Hier mal die fraglichen Seiten, damit sich wirklich jeder von dem angeblich falschen Lügenvorwurf ein Bild machen kann.
Bild
Bild
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Da dies kein Einzelfall ist sondern eher die Regel bei Dieter Bremer werde ich mal versuchen alle Quellenverdrehungen von Dieter Bremer hier aufzulisten, die sich so im Laufe der Zeit angesammelt haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dieter Bremer
BeitragVerfasst: Mo 14. Nov 2011, 11:21 
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Registriert: Mo 31. Okt 2011, 18:04
Beiträge: 4
spöckenkieker » Mo 14. Nov 2011, 09:59 hat geschrieben:

Erich von Däniken erzählte auf dem 2. World Mystery Forum im November 2005 von der Lamechrolle. Eine Rolle mit alten Texten, die offenbar zu den 1948 entdeckten Qumran-Texten vom Toten Meer gehört. Nach diesem Text soll Noah nicht mit Lamech gezeugt worden sein, sondern von den Göttern. Lamech war der Meinung, das Kind konnte nicht von ihm sein und befragte seinen Vater Methusalem. Dieser befragte seinen Vater Henoch, also nich den Henoch, den ich gerade beschrieb, sondern den siebenten Patiarchen. Henoch sagte, die Wächtern hätten den Samen in den Schoß seiner Frau gelegt, ohne sie zu berühren.

In der Lamech Rolle steht aber:
(2) Da überlegte ich, ob die Schwangerschaft von den Wächtern und den Heiligen war und zu den Nephelim (gehörte) und ich war besorgt. Ich ging also zu Bet-enosh, meinem Weib (—) sagte. Schwöre bei dem Höchsten der Höchsten, bei dem Herrn der Großartigkeit, bei dem e(wigen) König, (dass das Kind von den) himmlischen Wesen (kommt). […] Daraufhin sagte mir meine Frau mit energischer (Stimme) und ohne Lügen und unter Tränen […] dieser Samen ist von dir, die Schwangerschaft ist von dir und nicht von einem Fremden, noch von einem Wächter noch von einem himmlischen Wesen. Ratlos ging ich zu meinem Vater und (erzählte) ihm alles, (so dass er Enoch um Rat fragen kann) seinen Vater der alles weis, seid er von (Gott favorisiert und geliebt wurde)[…] Als Methusalem (dies) hörte, eilte er zu Enoch, seinem Vater, um von ihm die Wahrheit über den ganzen Fall zu erfahren. […] (5) Und zu dir, Methusalem mein Sohn (—) dieses Kind. Siehe, wenn ich Enoch (— —) und nicht von den himmlischen Wesen, sondern von Lamech, deinem Sohn (—-) und er ist im Gegensatz zu (—) stattdessen (——) Lamech dein Sohn fürchtet seine Erscheinung (—-) glaube mir das (—-). Und nun sage ich dir mein Sohn, und ich erkläre es dir (—) wahrheitsvoll (— —). Geh und spreche mit Lamech, deinem Sohn (— — —) 2)
http://religiousstudies.uncc.edu/people ... qapgen.htm

Und auch in dem von ihm immer wieder gerne verwendeten Buch 1Henoch wir der Umstand von Noahs Geburt anders beschrieben:
1 Nach einiger Zeit nahm mein Sohn Methusalah für seinen Sohn Lamech ein Weib; sie wurde schwanger von ihm und gebar einen Sohn. 2 Sein Leib war weiß nie Schnee und rot wie Rosenblut; sein Haupthaar war weiß wie Wolle, und seine Augen waren wie die onnauftrablen. Wenn er seine Augen öffnete, erhellten sie das ganze Haus wie die Sonne, so daß das ganze Haus sehr 5eff wurde. 3 Darauf richtete er sich zwischen den Händen der Hebamme auf, öffnete seinen Mund und betete an den Herrn der Gerechtigkeit. 4 Da fürchtete sich sein Vater Lamech vor ihm, floh und kam zu seinem Vater Methusalah. 5 Er sagte zu ihm: "Ich habe einen merkwürdigen Sohn gezeugt; er ist nicht wie ein Mensch, sondern gleicht den Kindern der Engel des Himmels. Seine Natur ist anders [als die unserige], und er ist nicht wie wir; seine Augen sind wie die Sonnenstrahlen, [und] sein Antlitz ist herrlich. 6 Es scheint mir, das er nicht von mir, sondern von den Engeln stammt, und ich fürchte, es wird in seinem Zeitalter ein Wunder auf der Erde geschehen. 7 Und nun, mein Vater, bin ich da, um dich flehentlich zu bitten, daß du zu unserem Vater Henoch gehst, um von ihm die Wahrheit zu erfahren, denn er hält sich bei den Engeln auf." 8 Als aber Methusalah die Rede seines Sohnes gehört hatte, kam er zu mir an die Enden der Erde; denn er hatte erfahren, daß ich dort sei Er rief laut und ich hörte seine Stimme, kam zu ihm und sagte zu ihm: "Siehe, da bin ich, mein Sohn; warum bist du zu mir gekommen?" 9 Er gab mir zur Antwort und sagte: "Einer großen Sorge,wegen bin ich zu dir gekommen und einer beunruhigenden Erscheinung wegen bin ich [zu dir] heraugetreten. 10 Und nun höre mich, mein Vater: Meinem Sohne Lamech wurde ein Sohn geboren, dessen Gestalt und Natur nicht wie die Natur eines Menschen ist. Die Farbe seines Rörpers ist weißer als Schnee und röter als Rosenblüte. Kein Haupthaar ist weißer als weiße Wolle, und seine Augen sind wie die Sonnenstrahlen; öffnet er seine Augen, so erhellen sie das ganze Haus. 11 Er richtete sich unter den Händen der Hebamme auf, öffnete seinen Mund und pries den Herrn des Himmels. 12 Sein Vater Lamech aber fürchtete sich und floh zu mit; er glaubt nicht, daß er von ihm stamme, sondern ein Abbild der Engel des Himmels sei. Siehe, ich bin zu dir gekommen, damit du mir die Wahrheit kundthust." 13 Da antwortete ich, Henoch, und sagte zu ihm: " Der Herr wird neues auf der Erde schaffen. Dies habe ich schon in einem [früheren] Gesichte gesehen und dir kundgethan, daß im Zeitalter meines Vaters Jareb einige von den Engeln des Himmels das Wort des Herrn übertraten. 14 Siehe, sie begingen Sünde und übertraten das Gesetz. Sie vermischten sich mit Weibern und sündigten mit ihnen: Sie heirateten einige von ihnen und zeugten Kinder mit ihnen. 15 Ein großes Verderben wird über die ganze Erde kommen; eine Sintflut und ein großes Verderben wird ein Jahr hindurch kommen. 16 Dieser Sohn, der euch geboren worden ist, wird auf der Erde übrig bleiben, und seine drei Söhne werden mit ihm gerettet werden, wenn alle auf Erden befindlichen Menschen sterben werden, wird er mit seinen Söhnen gerettet werden.17 Sie zeugten auf der Erde die Tiefen, nicht dem Geiste, sondern dem Fleische nach. Ein großes Strafgericht wird über die Erde kommen und die Erde von allem Schmutz gereinigt werden. 18 Aber nun thue deinem Sohne Lamech kund, daß der, der geboren worden ist, wirklich sein Sohn ist, und nenne seinen Namen Noah; denn er wird euch übrigbleiben, und mit seinen Söhnen aus dem Verderben gerettet werden, das wegen all der Sünde und all der in seinen Tagen auf der Erde begangenen Gottlosigkeit über die Erde kommen wird. 19 Darnach wird die Gottlosigkeit noch weit größer sein als die, die zuerst auf der Erde begangen worden ist. Denn ich weiß die Geheimnisse der Heiligen, denn der Herr hat sie mir offenbart und kundgethan, und ich habe [sie] auf den himmlischen Tafeln gelesen.

Wir sehen also hier in den alten Texten, die angeblich von den Wissenschaftlern ignoriert werden und man sie nur lesen muss, steht, dass Noah NICHT von den Götter gezeugt worden ist. Aber da Dieter Bremer eigentlich so gut wie nie die Originalquellen ließt, sondern sich auf andere Schwurbelautoren verlässt hat er das Problem, dass er oft gar nicht weiß, dass die alten Texte ihm widersprechen.
Mit diesem Umstand konfrontiert rastet Dieter eigentlich nur aus.
http://www.allmystery.de/themen/uf35466 ... #id6815320


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